Psychologie

Der Begriff Psychologie stammt aus dem griechischen und heißt übersetzt die „Lehre von der Seele.“

In der griechischen Philosophie wurden von Plato und Aristoteles erste Modelle von Bedeutung und Funktion der Seele entwickelt. Der christlichen Tradition des Altertums und der frühen Neuzeit galt die von Gott eingehauchte Seele als Essenz der menschlichen Existenz in körperlicher sowie in geistiger Hinsicht.

Die Psychologie als wissenschaftliche Disziplin entstand um 1875 in Deutschland. Sie erforscht und beschreibt mit empirischen Methoden das Verhalten und Erleben des Menschen

Dabei werden sowohl innerpsychisch-emotionale Vorgänge und mentale Prozesse als auch soziale Beziehungen des Individuums untersucht und beschrieben.

Diese wissenschaftliche Psychologie interessiert uns hier nur insofern, als sich aus ihr heraus im Laufe insbesondere des 20sten Jahrhunderts verschiedene psychologische Verfahren entwickelt haben, die den Menschen in seiner Entwicklung unterstützen und begleiten wollen. Unter den am frühesten Anfang der letzten Jahrhunderts entwickelten Methoden findet sich die Psychoanalyse (Freud) und die später entstandene Verhaltenstherapie. Von der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts an bis heute entstanden und entstehen viele weitere therapeutische Richtungen und Methoden von welchen hier nur die Systemische Therapie, die Hypnotherapie und die Gestalttherapie genannt werden sollen.

Psychotherapie und Psychologische Beratung

In Deutschland handelt es sich formal nur dann um Psychotherapie wenn individuelle Probleme als Störungen und Krankheiten definiert worden sind behoben werden sollen. Diese Definition ist gleichzeitig eine der wesentlichen Vorraussetzungen für eine von den Kassen bezahlte psychotherapeutische Behandlung. Des weiteren sind als Kassenleistung im streng reglementierten deutschen Gesundheitswesen derzeit – anders als in anderen europäischen Ländern - nur Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Psychoanalyse zugelassen.

Wenn dagegen keine Störungen behoben werden sollen, sondern beispielsweise „nur“ die persönliche Entwicklung gefördert oder Hilfe in Krisensituationen geleistet werden soll, handelt es sich nach diesen Kriterien nicht um Psychotherapie sondern um psychologische Beratung, allgemeine Lebensberatung, Coaching, seelsorgerische Beratung oder Supervision..

Kurz zusammengefasst heisst dies, dass sich Psychotherapie und psychologische Beratung inhaltlich und von der Wahl der therapeutischen Verfahren her kaum gegeneinander abgrenzen lassen..

Die von mir angewandten therapeutischen Verfahren der Systemischen (Familien)Therapie, der Hypnotherapie nach Milton Erickson, der Lösungsorientierten Kurzzeittherapie und der Psychoimaginativen Traumatherapie sind allesamt anerkannte psychotherapeutische Methoden und sind von Psychologen, Sozialarbeitern, Ärzten und anderen Professionen entwickelt worden.

Sie werden weltweit in Psychotherapie und psychologischer Beratung gleichermaßen mit Erfolg angewendet.

Meine Tätigkeit ist also eine beratende , weil sie sich als Unterstützung und Begleitung persönlicher und spiritueller Entwicklung versteht.

Gerade auch im Hinblick auf die von mir u.a. verwendeten psychotherapeutschen Methoden der systemischen Therapie und der Hypnotherapie möchte ich dabei helfen dass Menschen sich auf positive Ziele, vorhandene Stärken und Resourcen hin orientieren. Das ist es, was meiner Erfahrung nach genau diejenigen Energien mobilisiert, die Veränderungen ermöglichen.